Schnelltests-Impfungen

Schnelltests

Wir bieten in unserer Praxis Schnelltests auf SARS-CoV-2 an. Damit können Sie innerhalb von ca. 15 Minuten mit relativ hoher Sicherheit klären, ob Sie mit dem Corona-Virus infiziert sind. Falls der Test positiv ausfällt, können wir direkt danach einen PCR-Bestätigungstest durchführen. Dieser Abstrich wird dann in ein Labor eingesendet, das Ergebnis liegt in aller Regel innerhalb von 48 Stunden vor.

Falls Sie Symptome haben (z.B. Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Halsschmerzen, Fieber, Geschmacksverlust), müssen Sie sich bitte für unsere Infektionssprechstunde anmelden.

Für Schnelltests ohne Symptome melden Sie sich bitte ebenfalls an der Rezeption (Tel: 04403-3222 oder termin@dr-brunnee.de) an. Wir müssen unsere Arbeitsabläufe planen, daher sind Tests ohne Anmeldung nicht möglich.

Aktuell hat jeder Bürger Anspruch auf einen Test pro Woche. Weitere Tests bieten wir auch als Selbstzahlerleistung (30€ incl. Sachkosten/Bescheinigung) an.

Impfungen

Unsere Praxis impft gegen das Corona-Virus, dabei folgen wir den Empfehlungen der ständigen Impfkommission, nach der vor allem über 60-Jährige den Vektor-Impfstoff bekommen sollen (siehe auch weiter unten).

Aktuell ist geplant, die Impfungen Mittwochs durchzuführen. Daher haben wir ab dem Mi. 28.4.2021 mittwochs vorerst keine Sprechstunde sondern führen Impfungen durch. Wir haben Kapazitäten für ca. 150 Impfungen an dem Tag und verimpfen alle Impfdosen, die wir zugeteilt bekommen. Dabei haben wir uns entsprechend der Anzahl der Ärzte um Impfstoff bemüht und bekommen daher 3x soviel Impfstoff wie eine Einzelpraxis.

Wir kommen auf Sie zu, wenn Sie auf unserer Warteliste stehen und an der Reihe sind.

Diese Mengen sind natürlich leider trotzdem bei weitem nicht ausreichend, sofort alle unsere Patienten zu impfen. Wir müssen daher Impfkriterien wie Alter/Vorerkrankungen für die Vergabe von Impfterminen mit berücksichtigen. Wenn Sie Patient unserer Praxis sind können sich gern weiter unten auf die Warteliste eintragen lassen. Die kassenärztliche Vereinigung bat uns, auch für Patienten ohne Hausarzt zur Verfügung zu stehen. Wenn sie also kein Patient unserer Praxis sind und auch keinen Hausarzt haben, melden Sie sich bitte mit der Gesundheitskarte in der Praxis an, Sie werden dann ebenfalls auf unsere Impfliste aufgenommen.

Wenn Sie an der Reihe sind, können Sie uns das Leben wesentlich erleichtern, wenn Sie schon einmal die entsprechenden Formulare (Aufklärungsbogen/Anamnese-Einwilligung) für den jeweiligen Impfstoff ausfüllen. Vielleicht können wir etwaige Fragen schon im Vorfeld telefonisch klären, das vereinfacht den Ablauf der Impfung. Es ist aber immer ein Arzt anwesend, um Fragen auch noch am Impftag zu klären.

Erklärvideo Impfablauf

Erklärvideo unterschiedliche Impfstoffe

Wahl des Impfstoffes

Auch wir müssen und werden uns an die Vorgaben des Paul-Ehrlich-Institutes halten bei der Verteilung der uns zur Verfügung stehenden Impfstoffe, eine Wahl ist nicht möglich bei Vorbehalten gegen den AstraZeneca-Impfstoff.

Die mRNA-Impfstoffe von BionTech und Moderna sind für die unter 60-jährigen Menschen und Patienten mit Autoimmunerkrankungen in der Vorgeschichte reserviert. wir bemühen uns, eine heterologe Impffolge (erst Astra, dann BionTech) nach den Empfehlungen der STIKO umzusetzen.

Die Vektor-Impfstoffe (AstraZeneca, Johnson&Johnson und in Zukunft evtl. Sputnik V) sind für über 60-Jährige vorgesehen.

Der Hintergrund für diese Entscheidungen ist folgender:
Die seltene Nebenwirkung der Hirnvenenthrombosen ist eine Reaktion des eigenen Abwehrsystems auf eigene Blutplättchen. Diese Thrombose hat also eine völlig andere Entstehungsgeschichte als z.B. eine Thrombose aufgrund von Rauchen, Antibabypille, langen Flügen, Krampfadern, Gefäßverkalkungen etc.. Hier werden die Blutplättchen z.B. durch mechanische Einwirkung aktiviert. Deshalb ist auch eine "Thrombose-Spritze", wie sie z.B. nach Operationen eingesetzt wird, keine Option zur Vorbeugung. Die Nebenwirkung ist eine Autoimmunreaktion, die nichts mit den üblichen Auslösern von Thrombosen zu tun hat. Daher sollten auch Patienten, die zu Autoimmunerkrankungen neigen, unabhängig vom Alter besser mit einem mRNA-Impfstoff geimpft werden. Da insbesondere jüngere Frauen zu Autoimmunerkrankungen neigen, wurde entschieden, Menschen unter 60 Jahren nicht mehr mit einem Vektor-Impfstoff zu impfen. Eigentlich hätte es gereicht, nur jüngere Frauen von der Impfung mit AstraZeneca auszuschließen, jedoch ist es politisch unkorrekt, die Geschlechter unterschiedlich zu behandeln. Daher die politisch begründete Entscheidung, auch Männer unter 60 nicht mehr mit AstraZeneca zu impfen.

Bei älteren Menschen ist die Neigung zu Autoimmunerkrankungen weniger ausgeprägt, dafür haben ältere Menschen ein vielfach höheres Risiko, an Covid-19 zu versterben. Daher sollten ältere Menschen bevorzugt mit AstraZeneca-Impfstoff geimpft werden, insbesondere solange nicht ausreichend anderer Impfstoff zur Verfügung steht.
Ich habe entschieden, auch ältere Menschen mit Autoimmunerkrankungen in der Krankengeschichte bevorzugt mit mRNA-Impfstoff zu impfen, alle anderen bekommen je nach Verfügbarkeit AstraZeneca.

Wer diese medizinisch begründeten Entscheidungen nicht akzeptiert und den AstraZeneca-Impfstoff aus persönlichen Gründen (wohl in aller Regel durch Verunsicherung in den Medien) trotz Kenntnis der obigen Argumentation ablehnt, muss sein Glück woanders versuchen.

Und noch ein persönliches Wort: Wir Älteren (ich bin mit 63 Jahren auch mit Astra geimpft worden) haben auch eine Verantwortung den Jüngeren gegenüber. Die Jüngeren tragen die Hauptlast des Lockdowns, um uns Ältere zu schützen, die wir ein vielfach höheres Risiko haben an Covid-19 zu versterben. Wir Älteren sollten daher bei der Wahl des Impfstoffes den Jüngeren den Vortritt lassen. Auch wir Älteren müssen unseren Teil der Verantwortung für das Ganze tragen.

zuletzt geändert am 26.7.2021

Als Patient unserer Praxis können Sie sich hier für unsere Impfliste registrieren lassen

Bitte bedenken sie, das Sie für die Aufnahme in unserer Impfliste über dieses Formular Patient unserer Praxis sein müssen und wir Ihre Gesundheitskarte jedes Quartal in der Praxis einlesen müssen.

Wenn Sie kein Patient unserer Praxis sind und auch keinen Hausarzt haben, melden Sie sich bitte mit ihrer Gesundheitskarte direkt in der Praxis an.