Patientenverfügung

Hinweise zur Patientenverfügung/Patiententestament

Quelle: Betreuungsstelle Stadt Oldenburg

  • Es wird empfohlen, die Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht zu kombinieren für Entscheidungen, die nicht aufgrund einer Verfügung getroffen werden können.
  • Es ist ratsam, sich eine ärztliche Bescheinigung ausstellen zu lassen, aus der hervorgeht, dass die Vollmachtgeberin oder der Vollmachtgeber zum Zeitpunkt der Unterschrift voll geschäftsfähig war und ein ärztliches Gespräch über Inhalt, Umfang und Tragweite der Patientenverfügung stattgefunden hat. Dies kann die Ernsthaftigkeit unterstreichen und die Verbindlichkeit erhöhen. Die ärztliche Bescheinigung sollte in regelmäßigen Abständen von zwei Jahren erneuert werden.
  • Die eigenhändige Unterschrift sollte möglichst in regelmäßigen Abständen von zwei Jahren erneuert werden.
  • Ebenso sollte die Unterschrift mindestens eines Zeugen in regelmäßigen Abständen von zwei Jahren erneuert werden zur Bestätigung, dass die Verfasserin oder der Verfasser im Vollbesitz der geistigen Kräfte ist.
  • Eine notarielle Beurkundung ist nicht erforderlich.
  • Die schriftliche Form (z. B. handschriftlich) ist nicht vorgeschrieben.
  • Eine Hinweiskarte auf die bestehende Patientenverfügung sollte immer mitgeführt werden.
  • Es ist sinnlos, die Willenserklärung beim Testament aufzubewahren, weil das Testament erst nach dem Tod geöffnet wird.
  • Es wird geraten, die Patientenverfügung bei den persönlichen Unterlagen, bei Angehörigen, den Zeugen oder Freunden, evtl. beim Hausarzt, aufzubewahren, damit sie im Notfall in die Hände der behandelnden Ärzte gelangen.