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Der in Deutschland eingesetzte monovalente Pandemie-Impfstoff beruht auf der Musterzulassung der Vogelgrippevakzine Pandemrix, bei dem das Vogelvirusantigen gegen das Antigen der neuen Influenza (H1N1 09) ausgetauscht wird. Im Vergleich zu 45 μg in den trivalenten saisonalen Grippeimpfstoffen beträgt die Antigenmenge nur 3,5 μg, was durch den Zusatz des (vorher nicht zugelassenen) Adjuvans AS03 ermöglicht wird.
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Bei der Zugabe von Wirkverstärkern besteht das Risiko für vermehrt auftretende unerwünschte lokale und systemische Wirkungen. Nutzen und Risiken einer Adjuvantierung müssen daher besonders sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Daten aus klinischen Studien sollten in regelmäßig aktualisierte Empfehlungen einfließen.
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Obwohl es für Bestandteile der Wirkverstärker und sonstige Hilfsstoffe keine Hinweise auf embryotoxische oder fetotoxische Effekte gibt, fehlen bei Schwangeren Untersuchungen zur Reaktion des mütterlichen Immunsystems.
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Aufgrund der o.g. epidemiologischen Situation erscheint es zeitlich machbar und erforderlich, den Impfstoff vor der breiten Anwendung in klinischen Studien auf Wirksamkeit und unerwünschte Wirkungen zu untersuchen.
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Eigene recherchierte Fakten (Stand 4.11.09):
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In Schweden sind bisher ca. 1,4 Millionen Dosen des Impfstoffes ausgegeben worden, es ist bisher zu 37 stärkeren allergischen Reaktionen gekommen und 4 Toten im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung. (Quelle). Bei üblichen Impfungen werden stärkere allergische Reaktionen bei 1 bis maximal 10 Fällen pro 1 Million verimpfter Dosen registriert. Auch in Deutschland sind inzwischen 10 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Imfpung aufgetreten. Im Gegensatz zu Todesfällen im zeilichen Zusammenhang mit einer Infektion mit H1N1-Virus werden Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Imfpung von den Behörden in aller Regel als unzusammenhängend beschrieben.
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Der in Deutschland für die breite Bevölkerung verwendete Imfpstoff Pandemrix ist in der Schweiz nicht für Schwangere, Kinder unter 18 Jahren und erst im nachhinein für Menschen über 60 Jahren zugelassen (Quelle).
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Diese Zahlen unterstreichen die fragliche Verträglichkeit des hier erhältlichen Impfstoffes. Inzwischen rät auch das Robert Koch Insititut, allergische Patienten nach der Impfung einige Zeit in der Praxis zu überwachen und rät zu besonderer Vorsicht bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen.
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