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Allergie-Kongress Aachen 2004 |
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Teil 2: Die eigene Internet-Präsenz für die allergologische Praxis/Klinik:
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Inhalt: Die Präsentation formuliert die Ziele, Möglichkeiten und den Aufwand einer eigenen Internet-Präsenz.
Aus ärztlicher Sicht gibt es zwei Hauptmotivationen für eine Praxis-Homepage:
Lustorientierte Freude an dem neuen Medium und Angst, irgend etwas zu verpassen. Für die zahlreichen Anbieter ist besonders die zweite Gruppe interessant, da sie durch ihre oft fehlende Orientierung hinsichtlich der Neuen Medien leicht zu willfährigen Opfern werden.
Bei den Anbietern sind im wesentlichen zwei Gruppen zu unterscheiden: Die Dienstleister wollen primär über Gestaltung und Präsentation von virtuellen Praxisschildern Geld verdienen, die Netzbetreiber hingegen bieten solche Dienstleistungen zumeist preisgünstig bis kostenlos an, wollen hierdurch jedoch die langfristige Bindung der Kunden an ihr - natürlich nicht kostenloses - geschlossenes Netz (Beispiel: DGN) und/oder Informations-System (Beispiel: MultiMedica) erreichen.
In den letzten Jahren hat sich auch bei den Körperschaften die Ansicht durchgesetzt, daß die Nutzung des Internets kein Teufelswerk ist. Dabei ist das virtuelle Praxisschild nur ein erster Schritt.
Inhaltliche Nutzungsmöglichkeiten könnten z.B. in der Ergänzung von Beratungs- und Aufklärungsinformationen liegen; auch Angehörigen-Informationen gehören hierzu. Auch die Aufklärung über elektive Privatleistungen sind möglich, z.B. bestimmte ästethisch-kosmetische Therapien in der Hautarztpraxis.
Zunehmend werden zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten wie Rezeptbestellung, Terminvergabe, Wiedereinbestellungen per automatisierter eMail und auch innerärztliche Komunikation z.B. in Praxisnetzen über das Internet realisiert werden.
Neben der zunehmenden, eigentlich immer positiven, Rückkopplung der Patienten ist auch ein gewisser Spieltrieb mit den neuen Medien als Motivation nicht zu unterschätzen.
Unter anderem durch die Auseinandersetzung mit der Programmierung steigt die EDV-Kompetenz.